Polsterstoffe – Eigenschaften und Pflege

Wohn Centrum Wulfen Prelude Lounge

Stoffe in der Polsterung –
Stoffarten, deren Eigenschaften und ihre Pflege

Für viele ist es das Highlight des Tages: Nach getaner Arbeit geht es ab auf das Sofa, um zu relaxen. Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrem Sofa haben, ist es wichtig, dass Sie den Stoff pflegen – aber richtig. Sie können aber hier viel falsch machen und den Stoff schlimmstenfalls ruinieren. Damit das nicht passiert, geben wir Ihnen in diesem Artikel ein paar gute und schonende Pflegtipps.

Grundlegende Unterscheidung

Es gibt grundsätzlich zwei Stofftypen: Naturfasern und künstliche Synthetikfasern, die sich wiederum in unterschiedliche Fasersorten aufteilen. Bei Möbelbezügen werden häufig verschiedene Fasern gemischt, so dass Sie von den jeweiligen Vorteilen der jeweiligen Sorten zugleich profitieren kann.

Sie können vom Preis nicht ableiten, was für Eigenschaften der jeweilige Stoff hat. Nur weil ein Stoff teuer ist, heißt dass beispielsweise noch lange nicht, dass er unempfindlich gegenüber Flecken ist. Der Preis ist eher ein Indikator für die angewendeten Produktionsverfahren oder die Exklusivität des Designs.

Bringen Sie vor einer Reinigung und Pflege in Erfahrung, mit welchem Stoff Ihr Sofa bezogen ist. Wenn Sie keine Unterlagen zu Ihrem Sofa mehr haben, dann fragen Sie einfach beim Hersteller oder dem Händler nach, wo Sie es gekauft haben.

Was zeichnet bestimmte Stoffarten aus?

In diesem Abschnitt stellen wir Ihnen einige gängige Stoffarten vor.

Baumwolle

Jedes Kind kennt Baumwolle. Es handelt sich hier um eine natürliche Faser, die viel Feuchtigkeit aufnehmen kann und angenehm an der Haut ist. Doch sie hat auch Nachteile, da sie nicht so licht- und farbecht ist wie viele Kunstfasern.

Mikrofaser

Hierbei handelt es sich um einen Sammelbegriff, denn hier werden winzig kleine Synthetikfasern miteinander verbunden, ohne dass eine Webstruktur zu sehen ist. In der Regel bestehen Mikrofasern wie zum Beispiel Amaretta oder Alcantara aus Polyurethan.

Mikrofasern sind bedingt durch das Material und die Art der Herstellung sehr strapazierfähig. Sie punkten auch dadurch, dass sie samtig weich sind und Temperatur sowie Feuchtigkeit hervorragend regulieren.

Wolle

Wolle ist eine Naturfaser, die viel Feuchtigkeit aufnehmen kann. Sie überzeugt durch Lichtechtheit und durch die Tatsache, dass sie nicht zum Knittern neigt. Nachteilig ist, dass Wolle zum Verfilzen neigt.

Leinen

Bei Leinen handelt es sich ebenfalls um eine Naturfaser. Die Faser kann gut Wasser aufnehmen. Die Farb- und Lichtechtheit ist nicht sonderlich ausgeprägt. Leinen neigen zudem zum Knittern.

Viskose

Viskose ist eine Faser, die aus Zellstoff hergestellt wird. Sie kann viel Feuchtigkeit aufnehmen, glänzt außergewöhnlich mit einer sehr eleganten Note. Viskose ist nicht so lichtecht wie beispielsweise Polyurethan.

Alle Fasertypen neigen mehr oder minder stark zur sogenannten Pillingneigung. Darunter versteht man, dass sich die Fasern an manchen Stellen ineinander verdrehen. Dadurch entstehen kleine Knoten, die man Pills nennt (nicht zu verwechseln mit einem leckeren Pilsener).

Tipp: Die Pills sind harmlos, aber natürlich unschön anzusehen. Nehmen Sie einfach einen Fusselrasierer zur Hand und entfernen Sie sie vorsichtig.

Regelmäßige Reinigung

Saugen Sie Ihr Sofa regelmäßig ab. Sie können bei den meisten Stoffarten auch eine weiche Polsterbürste verwenden. Bei den meisten Stoffen können Sie auch einen Schaumreiniger einsetzen. Dieser schützt die Fasern und kann nach der Einwirkzeit einfach abgesaugt werden.

Wenn Sie den Stoff vom Sofa abziehen und komplett reinigen wollen, dann beachten Sie unbedingt die Pflegehinweise des Herstellers. Andernfalls kann es passieren, dass der Stoff einläuft. Gefärbte Stoffe können zudem abfärben, weshalb Sie den Stoff nur separat waschen sollten.

Wolle verträgt auch eine Reinigung mit einem Trockenshampoo. Leinen sollten Sie nicht feucht oder nass reinigen, weil sich dadurch Flecken auf dem Stoff bilden können.

Reinigung bei Notfällen

Sie sollten Flecken nicht erst eintrocknen lassen, sondern sie sofort behandeln. Wenn Sie etwas verschüttet haben, dann verreiben Sie den Fleck nicht. Besser ist es, wenn Sie ihn abtupfen. Falls Sie einen Fleck feucht abreiben wollen, dann testen Sie das am besten vorab an einer unauffälligen Stelle. So können Sie sichergehen, ob der Stoff farbecht ist oder nicht.

Wenn Sie Wasser verwenden können, dann nehmen Sie am besten Mineralwasser. Die Kohlensäure wirkt unterstützend bei der Fleckenentfernung. Die Devise heißt hier grundsätzlich: feucht und nicht nass. Tupfen Sie Flecken ab und setzen Sie ihn nicht unter Wasser. Achten Sie grundsätzlich darauf, dass Sie keine färbenden Tücher verwenden, wenn Sie Flecken entfernen sollen.

Bei Wolle sollten Sie niemals reiben, da der Stoff wie schon erwähnt zum Verfilzen neigt. Bei Velours ist darauf zu achten, dass Flecken ausschließlich in Strichrichtung behandelt werden sollten.

Fazit

Es gibt viele verschiedene Stoffarten, die für Polstermöbel verwendet werden. Bei der Pflege ist es entscheidend, dass Sie sich wirklich sicher sind, um was für einen Stoff es sich handelt und was hier beachtet werden muss. Erst dann können Sie bedenkenlos loslegen, damit Sie möglichst lange Freude an Ihrem Sofa haben.

Wir kennen uns mit Stoffarten von Polstermöbeln und deren Pflege sehr gut aus. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie eine Beratung wünschen. Wir helfen gerne weiter und freuen uns auf Ihren Besuch!

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